=============================== Windows XP-Dienstekonfiguration =============================== Ablagemappe ----------- Die Ablagemappe ist eine Erweiterung der Zwischenablage, die darin enthaltenen Informationen können anderen Benutzern im Netzwerk verfügbar gemacht werden und über Remotecomputer ausgetauscht werden. Standard: manuell Empfehlung: deaktivieren (nicht in Netzwerkumgebungen!) System: Windows 2000/XP Anmeldedienst ------------- Unterstützt die Durchsatzauthentifizierung von Kontoanmeldungsereignissen für Computer in einer Domäne und wird für den Aufbau einer sicheren Verbindung zu einem Domänencontroller verwendet. Standard: manuell Empfehlung: deaktivieren (nicht in Netzwerkumgebungen!) System: Windows 2000/XP Anwendungsverwaltung -------------------- Stellt Softwareinstallationsdienste für Anwendungen, die über Systemsteuerung/Software installiert wurden, bereit. Dieser Dienst verarbeitet Anfragen zur Auflistung, Installation und auch zur korrekten Deinstallation von Software. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Die Windows Installations- u. Deinstallationsroutine funktioniert nicht mehr. Arbeitsstationsdienst --------------------- Dieser Dienst erstellt und wartet Clientnetzwerkverbindungen mit Remoteservern. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Es gibt keine Verbindung zu anderen Rechnern innerhalb eines Windows-Netzwerkes. ASP.net ------- Dieser Diensteintrag erscheint, wenn NetFramework installiert wird und das System komplett gepacht wurde. ASP.net sollte bei der Verwendung von entsprechenden Programmen, wie z.B. den aktuellen ATI Grafikkartentreiber auf manuell betrieben werden. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Automatische Updates -------------------- Stellt die Funktion zum automatischen Download und der Installation von Windows-Updates, wie Servicepacks, Patches und Hotfixes zur Verfügung. Man kann diesen Dienst bei Wunsch auch gefahrlos deaktivieren, muss dann jedoch alle Updates manuell von der Windows-Update-Site regelmäßig downloaden. Aus sicherheitstechnischen Aspekten empfehlen wir diesen Dienst zu deaktivieren. Ein regelmäßiges manuelles Update sollte selbstverständlich sein! Standard: manuell Empfehlung: deaktivieren System: Windows 2000/XP COM+-Ereignissystem ------------------- Unterstützt die automatische Verteilung von Ereignissen an COM-Komponenten, wie beispielsweise den Systemereignis-Benachrichtigungsdienst (System Event Notification Service). Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Der Nachrichtendienst für Systemereignisse arbeitet nicht mehr. COM+ Systemanwendung -------------------- Verwaltet die Komponentenkonfiguration und -Überwachung von COM+-basierten Komponenten. COM+ stellt transparente Dienste zur Verfügung, beispielsweise Transaktionen, Sicherheit, Lastverteilung und Ressourcenmanagement innerhalb des Betriebssystems. Standard: manuell Empfehlung: manuell (nicht in Netzwerkumgebungen) System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Mehrere Systemkomponenten funktionieren nicht mehr. Computerbrowser --------------- Führt eine aktuelle Liste der vorhandenen Computer im Netzwerk und gibt diese an "suchende" Computer und Anwendungen weiter. Kurzum, der Computerbrowser verwaltet die Liste aller Computer in einer Netzwerkumgebung. Bei einem Einzelplatzrechner kann man diesen Dienst deaktivieren. Standard: automatisch Empfehlung: deaktivieren (in Netzwerkumgebungen sollte der Dienst auf automatisch gestellt werden!) System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Keine Kommunikation in einem vorhandenen Netzwerk. DCOM-Server-Prozessstart ------------------------ Bietet Startfunktionalität für diverse DCOM-Dienste nach der Installation des SP 2. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Bei Deaktivierung gibt es Probleme mit dem RPC-Server in Form von Fehlermeldungen wie z.B. "Der RPC-Server ist nicht verfügbar"... Designs ------- Dieser Dienst stellt die Designverwaltung von Benutzerdesigns zur Verfügung. Dabei handelt es sich z.B. um vordefinierte Symbole, Farben, Schriftarten und Fensterelementen. Auch der Wechsel zwischen klassischem oder XP-Design wird von diesem Dienst verwaltet. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Die Anzeige der Schaltflächen, Fenster, und weiterer Steuerelementen wie Bildlaufleisten, werden nur mehr im Design "Windows-klassisch" angezeigt. Durch das klassische Design gewinnen ältere PC-Systeme aber auch klar an Performance. DHCP-Client ----------- Verwaltet die Netzwerkkonfiguration eines Computers, indem IP-Adressen und DNS-Namen automatisch registriert und aktualisiert werden. Standard: automatisch Empfehlung: manuell (nur bei Einzelplatzrechnern!. Wenn dynamische IP-Adressen verwendet werden, z.B. durch Zuweisung eines Internet Providers, muss dieser Dienst auf "automatisch" gesetzt werden, da ansonsten keine dynamischen IP-Adressen mehr empfangen werden können. System: Windows 2000/XP Dienst für Seriennummern der tragbaren Medien --------------------------------------------- Durch diesen Systemdienst werden die Seriennummern aller am Computer angeschlossenen tragbaren Audioplayer abgerufen. Dadurch können Medieninhalte auf sichere Weise auf diese Geräte kopiert werden. Ohne die entsprechende Seriennummer können die Inhalte dem jeweiligen Gerät nicht zugeordnet werden und die Übertragung von geschützten Inhalten kann verweigert werden. Der WMDM PMSP Dienst wird zusammen mit dem Windows Media Player 7 unter Windows 2000 installiert. Der Service kann in der Verwaltung deaktiviert werden, wenn man den Media Player nicht nutzt. Ab SP 2 wurde dieser Dienst im Standard von "automatisch" auf "manuell" gesetzt. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP "Ausführen als" --------------- Das Starten von Prozessen unter alternativen Anmeldeinformationen, wird durch diesen Dienst ermöglicht. wenn dies z.B. von diversen Programmen gefordert wird. In Windows 2000 ist dieser Dienst auch unter "RunAs" bekannt. Programme können damit unter einem anderen Benutzer, als den aktuell angemeldeten Benutzer ausgeführt werden. Dieser Dienst wird primär von Administratoren verwendet, die sich mit einem eingeschränktem Benutzerkonto anmelden und mithilfe dieser sekundären Anmeldung Anwendungen oder Programme temporär als Administrator ausführen. Standard: automatisch Empfehlung: manuell System: Windows 2000 Distributed Transaction Coordinator ----------------------------------- Dieser Dienst steht als Transaktionsmanager zur Verfügung und dient z.B. der Koordination von zwei Datenbanken, Nachrichtenwarteschlangen (Message Queues), die über mehrere Computersysteme verteilt werden. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Der Datenaustausch zwischen diversen Ressourcenverwaltungen würde nicht mehr funktionieren. DNS-Client ---------- Der wichtige Systemdienst DNS-Client (Domain Name Service) löst DNS-Namen für den Computer auf und speichert diese zwischen. Standard: automatisch Empfehlung: manuell (nur bei Einzelplatzrechnern! Siehe auch DHCP-Client.) System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Zwischengespeicherte Domain-Namen würden nicht mehr verfügbar sein. Wenn dieser Dienst angehalten oder deaktiviert wird, kann der Computer in einem Netzwerk auch keine DNS-Namen mehr auflösen und in einer vorhandenen Domäne keine Active Directory-Domänencontroller finden! Druckwarteschlange ------------------ Die Druckwarteschlange verwaltet alle lokalen und Netzwerkdruckwarteschlangen und lädt zudem die Dateien in den Arbeitsspeicher. Der so genannte Druckerspooler steuert alle Druckaufträge. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Das Verwalten von Druckaufträgen funktioniert nicht mehr und vom lokalen Drucker aus kann weder gedruckt, noch gefaxt werden. Achtung: wenn dieser Dienst einmal angehalten wurde, wird er nicht mehr automatisch gestartet, dies müsste händisch nachgeholt werden. Eingabegerätezugang ------------------- Dieser Dienst ermöglicht einen Standardeingabezugang für spezielle Eingabegeräte, wie z.B. Maus, Tastatur, Joystick. Auch die Verwendung von vordefinierten Schnelltasten auf Tastaturen, Steuerungen von Hifi-Anlagen, DVD-Rekordern und Bluetooth-Anwendungen wird über diesen Dienst gewährleistet. Diese HID-Geräte (Human Interface Device) interagieren direkt mit dem Benutzer über die USB-Schnittstelle. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert (sofern keine Geräte vorhanden sind, die diesen Dienst erfordern) System: Windows XP Ereignisprotokoll ----------------- Das Ereignisprotokoll ermöglicht nicht nur die Anzeige der von Windows-Programmen und Komponenten ausgegebenen Protokoll- und Fehlermeldungen, sondern dient uns vor allem zur Analyse und Nachverfolgung diverser System- und Anwendungsfehler, wie auch der System- und Zugriffsüberwachung. Damit erhalten wir sehr wichtige Diagnoseinformationen. Dieser Dienst kann somit aus gutem Grunde nicht angehalten werden. Eine Deaktivierung sollte keinesfalls erfolgen! Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Faxdienst --------- Der Faxdienst stellt uns unter Windows 2000 die Faxfunktion für den Computer bereit. Dies erfolgt entweder über ein lokales Faxgerät oder ein freigegebenes Netzwerk-Faxgerät. Häufig treten hier Fehler, respektive eine Nichtfunktion auf, wenn die Dienste Druckwarteschlange oder Telefonie deaktiviert wurden, von denen der Faxdienst abhängig ist. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000 Fehlerberichterstattungsdienst ------------------------------ Der Fehlerberichterstattungsdienst erkennt und speichert unerwartete Anwendungsbeendigungen und meldet diese auf vorheriger Anfrage an den Benutzer per Dialogfenster an Microsoft. Im administrativen- und Supportbereich mag dies sinnvoll erscheinen, für den Heimbereich kann man diesen Dienst durchaus deaktivieren. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Gatewaydienst auf Anwendungsebene --------------------------------- Dieser sehr wichtige Dienst ist eine Unterkomponente des Dienstes "Internetverbindungsfirewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" und ermöglicht für Protokoll-Plug-Ins von Drittanbietern die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung und der Internetverbindungsfirewall. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Diverse Programme können keine Verbindung in das Internet herstellen, wie z.B. das Senden von Nachrichten über den Windows Messenger oder ähnliche Programme, um nur ein Beispiel zu nennen. Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung ----------------------------------------- Dieser Windows 2000 spezifische Dienst bietet allen Rechnern über eine vorhandene DFÜ- Verbindung Netzwerkadressübersetzungs- und Namensauflösungsdienste an, vorwiegend sinnvoll in einem Heimnetzwerk. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000 Geschützter Speicher -------------------- Ein immens wichtiger Prozess im Dienste der gesamten Systemsicherheit! Durch diesen Dienst werden wichtige Informationen, wie etwa der private Schlüssel oder Kennwörter, die sich im verwendeten Speicher befinden, geschützt und der Zugriff durch nicht autorisierte Benutzer, Dienste und Prozesse wird dadurch verhindert. Der bereitgestellte Speicherort ist somit vor unzulässigen Änderungen sicher. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Der Speicherinhalt ist nicht mehr geschützt, und private Schlüssel sind nicht mehr zugängig. Grund genug, diesen Dienst niemals anzuhalten oder gar zu deaktivieren! Hilfe und Support ----------------- Dieser Dienst aktiviert das Hilfe- und Supportcenter auf eurem Computer. Da das Hilfe und Supportcenter eine ganze Reihe sehr informativer Unterstützung bereitstellt, sollte ihr diesen Dienst nicht deaktivieren, es sei denn ihr wißt schon alles... Standard: Automatisch Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Hilfsprogramm-Manager --------------------- Dieser Dienst startet und konfiguriert Hilfsprogramme wie die Bildschirmlupe und die Bildschirmtastatur. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000 IMAPI-CD-Brenn-COM-Dienste -------------------------- Das Brennen von CDs über Windows, respektive die IMAPI-COM-Schnittstelle wird durch diesen Dienst unterstützt und verwaltet. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert, sofern Brennprogramme von Drittherstellern verwendet werden. System: Windows XP Indexdienst ----------- Der Indexdienst indiziert Inhalt und Eigenschaften von Dateien auf lokalen Computern und Remotecomputern und ermöglicht über eine flexible Abfragesprache den schnellen Zugriff auf die Dateien. Auch für die schnelle Dokumentsuche auf lokalen Computern wird dieser Dienst verwendet. Fakt ist aber auch, dass dieser Dienst einen mächtigen Anteil an Ressourcen vom Arbeitsspeicher und der CPU abverlangt. An sich sollte der Indexdienst nur im Leerlaufzustand des Systems ausgeführt werden, Erfahrungen haben aber gezeigt, dass sich dieser Dienst auch außerhalb dieser Zeiten aktiv bewegt. Das ist unakzeptabel und macht keinen Sinn. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Infrarotüberwachung ------------------- Dieser Dienst nterstützt auf dem Computer installierte Infrarotgeräte, sucht nach anderen Geräten in Reichweite und baut entsprechende Verbindungen auf. Wer keine Infrarotgeräte verwendet, kann den Dienst getrost deaktivieren, es gibt keine problematischen Abhängigkeiten. Standard: Automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst ------------------------------------------- Bietet einen Dateiübertragungsmechanismus und Warteschlangenmanager an, der im Hintergrund ausgeführt wird um Dateien asynchron zwischen Client und HTTP-Server zu übertragen. Klassisches Beispiel dafür ist das Windows-Update über die Microsoft Website. Genutzt wird diese Übertragung, wenn anderweitig keine Netzwerkkapazitäten verwendet werden. Wenn eine Verbindung unterbrochen wird oder der Benutzer sich abmeldet, bleibt die Verbindung dieses Dienstes bestehen, sobald sich der Benutzer neu anmeldet, wird der Übertragungsvorgang wieder aufgenommen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Es werden keine automatischen Updates mehr heruntergeladen. Entscheidend ist dieser Faktor vor allem beim Einsatz des Softwareaktualisierungsdienst (SUS), wenn dieser Dienst über eine Gruppenrichtlinie konfiguriert wurde! IPSec-Richtlinien-Agent (IPSec-Dienst) -------------------------------------- Die End-to-End-Sicherheit zwischen Clients und Servern wird mit diesem Dienst ermöglicht. Damit auch eine Paketfilterung und Aushandlung zwischen sendenden und empfangenden Computern in IP-Netzwerken. IPSec bietet zudem Sicherheit für VPN-Verbindungen, die das Layer-Two- Tunneling-Protokoll (L2TP) verwenden. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Wenn dieser Dienst angehalten wird, ist die TCP/IP- Sicherheit zwischen Clients und Servern im Netzwerk nicht mehr gegeben. Kompatibilität für schnelle Benutzerumschaltung ----------------------------------------------- Für ein Mehrfachbenutzersystem wird dieser Dienst benötigt, um die schnelle Benutzerumschaltung anzubieten, ohne dass der angemeldete Benutzer seine laufenden Programme beenden muss. Befindet sich auf dem System jedoch nur ein aktives Benutzerkonto, kann man diesen Dienst deaktivieren. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung ---------------------------------------- Benötigt man für die automatische Konfiguration für 802.11-Adapter und kabellose Netzwerkgeräte. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert (wenn keine drahtlosen Übertragungsgeräte wie z.B. W-LAN vorhanden sind. PDA’s, die sich mit dem Computer über "hot sync" abgleichen, erfordern diesen Dienst) System: Windows XP Kryptografiedienste ------------------- Als Hauptaufgabe bestätigt dieser Dienst die Echtheit der Signaturen von Windows Dateien. Auch das manuelle und automatische Windows-Update erfordert diesen Dienst. Sehen wir uns aber die Unterteilung genauer an. Dies besteht aus drei Verwaltungsdiensten: 1. Katalogdatenbankdienst, der für das Hinzufügen, Entfernen und Durchsuchen von Katalogdateien verantwortlich ist. Diese werden verwendet, um die Dateien im Betriebssystem zu signieren. Die Treibersignatur und der Windows Dateischutz sind z.B. auf diesen Dienst angewiesen. 2. Dienst für geschützten Stammspeicher, der für das Hinzufügen und Entfernen von Zertifikaten vertrauenswürdiger Stammzertifizierungsstellen verantwortlich ist. 3. Der Schlüsseldienst ermöglicht es Administratoren Zertifikate im Auftrag des lokalen Computerkontos zu registrieren. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows XP Leistungsprotokolle und Warnungen --------------------------------- Dient zur Erfassung von zeitgeplanten Systemleistungsdaten, von lokalen Computern oder Remotecomputern. Der Systemmonitor sei hier als Beispiel genannt. Dieser Dienst wird nur ausgeführt, wenn mindestens eine Sammlung aktiv geplant wurde. Als sinnvoll erachten wir diesen Dienst nur in einer Serverumgebung. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP MS Software Shadow Copy Provider -------------------------------- Dieser Dienst verwaltet softwarebasierte Schattenkopien, die durch den weiteren Dienst Volumeschattenkopie erstellt wurden. Mit einer Schattenkopie wird eine "Snapshotkopie" eines Datenträgers respektive einer Partition erstellt. Dieser zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellte Snapshot bleibt unverändert bestehen, so dass mit einer Anwendung, wie beispielsweise dem Windows-Backup-Programm Daten gesichert werden. Dies gilt auch für den Einsatz von Sicherungssoftware von Drittherstellern, wie z.B. Norton Ghost vom Hersteller Symantec oder ein vergleichbares Imageprogramm. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Backup/Imageprogramme funktionieren nicht mehr. Nachrichtendienst ----------------- Mittels des Befehls NET SEND werden zwischen Client und Server in einer Netzwerkumgebung Warnmeldungen ausgetauscht. In einer Einzelplatzumgebung benötigen wir diesen Service nicht, zudem deaktivieren diesen auch aus Gründen der Sicherheit. Erst ab SP 2 wurde dieser Dienst von Microsoft von der Standardeinstellung "automatisch" auf "deaktiviert" gestellt und wir haben nicht vor, daran etwas zu ändern. Achtung: wenn ihr Windows 2000 oder XP inkl. SP 1a verwendet, dann sollte der Dienst auf "deaktiviert" gestellt werden! Der Nachrichtendienst hat nichts mit dem MSN-Messenger zu tun. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe --------------------------------- So genannte Netzwerkkonferenzen werden damit ermöglicht. Dies gilt natürlich nur für autorisierte Benutzer, die z.B. von einem anderen Computer aus über das firmeneigene Intranet mit der Software NetMeeting auf ihren Windows-Desktop zugreifen. Diese Freigabe ist aber auch ein offenes Tor für ungebetene Gäste. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Netzwerk-DDE-Dienst ------------------- DDE steht für "Dynamic Data Exchange", also den dynamischen Datenaustausch und dient dem sicheren Netzwerktransport. DDE kann z.B. über Netzwerkfreigaben stattfinden, indem die zwischengespeicherten Daten mit einem anderen Computer im Netzwerk ausgetauscht werden. In einer Einzelplatzumgebung macht dieser Dienst wenig Sinn, da die lokale Zwischenablage davon nicht betroffen ist. Ab SP 2 wurde dieser Dienst von "manuell" auf "deaktiviert" gesetzt. Wir behalten diese Einstellung bei. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Netzwerk-DDE-Serverdienst ------------------------- Ähnlich dem DDE-Dienst verwaltet der Serverdienst Netzwerkfreigaben, über die DDE- Übertragungen laufen. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Netzwerkverbindungen -------------------- Dieser Dienst verwaltet Objekte im Ordner Netzwerkverbindungen, und ist für die Netzwerkkonfiguration auf dem Rechner verantwortlich. Dies gilt für LAN (Local Aera Network), wie auch für WAN (Wide Area Netzwork) Umgebungen. An sich wird dieser Dienst automatisch gestartet, wenn der Starttyp auf "manuell" eingestellt ist und die Netzwerkverbindungsschnittstelle angefordert wird. Sollte ein Internetverbindungsaufbau trotz manueller Einstellung nicht erfolgen, dann ist die Einstellung auf "automatisch" zu setzen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Bereits erstellte Verbindungen im Ordner "Netzwerkverbindungen" werden nicht mehr angezeigt. LAN-Einstellungen können nicht konfiguriert werden, eine eventuell gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung funktioniert nicht ordnungsgemäß, es können keine neuen Verbindungen erstellt werden. Netzwerkversorgungsdienst ------------------------- Dieser Dienst verwaltet XML-Konfigurationsdateien auf Domänenbasis für die automatische Netzwerkversorgung. Der Service ist nach der Installation von SP 2 verfügbar. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP NLA (Network Location Awareness) -------------------------------- NLA erfasst und speichert Netzwerkkonfigurationsinformationen, wie z.B. IP-Adressen, Domänennamenänderungen sowie Informationen über Speicherortänderungen, und benachrichtigt bei Änderung Anwendungen. Ab SP 2 wird dieser Dienst nicht mehr benötigt. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP NT-LM-Sicherheitsdienst ----------------------- Bietet Sicherheit für Remoteprozeduraufrufe (RPC), die andere Transportwege als Named Pipes (Pufferspeicher, die zur Kommunikation zwischen zwei Prozessen benutzt werden) verwenden. Die Serveranwendung Telnet würde z.B. diesen Dienst benötigen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Serverbasierende Programme starten nicht mehr. Plug & Play ----------- Dieser Dienst stellt das Zentrum der automatischen Hardwareerkennung dar. Die Hardwareänderung auf einem System wird damit in den meisten Fällen ohne Benutzereingabe erkannt werden. Eine manuelle Konfiguration muss nur selten vorgenommen werden. Einfachstes Beispiel zeigt den Anschluss einer USB-Tastatur oder Maus an, die durch Plug & Play sofort als neues Gerät erkannt wird. Windows sucht automatisch nach dem geeigneten Treiber für das Gerät. Dieser sehr wichtige Dienst darf nicht angehalten oder deaktiviert werden. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Die Erkennung von Plug & Play Geräten funktioniert nicht mehr und Im Gerätemanager werden keine Hardwaregeräte mehr angezeigt. QoS-RSVP -------- QoS (Quality of Service) unterstützt nicht nur die Bandbreitenkontrolle in einem Netzwerk, durch das Ressource Reservation Protokoll(RSVP) wird auch die Reservierung von Bandbreiten in IP-basierten Netzen ermöglicht. RSVP ist notwendig, um diese Dienste-Qualitäten zu realisieren. Beispielsweise um Datenströmen, insbesondere bei Audio- und Video-Übertragungen mittels Internet , durch Bandbreiten-Reservierung eine gute Qualität zu garantieren. Dieser Service wird benötigt, wenn wir z.B. den Windows-Media-Player oder NetMeeting verwenden. Dafür genügt aber die Einstellung "manuell". Bei Nichtverwendung dieser Programme kann der Dienst deaktiviert werden. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP RAS-Verbindungsverwaltung ------------------------- Dieser Dienst stellt eine Netzwerkverbindung her und verwaltet DFÜ- und VPN-Verbindungen zwischen unserem Computer und dem Internet oder anderen Remotenetzwerken. Von daher ist dieser Dienst auch stets betriebsbereit, für den Fall, dass eine Netzwerkverbindung aufgebaut werden soll. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Es kann keine Netzwerkverbindung, wie z.B. eine Internetverbindung aufgebaut werden. Im Zweifelsfalle oder bei Verbindungsproblemen, kann dieser Dienst auf "automatisch" gesetzt werden. Remoteprozeduraufruf (RPC) -------------------------- Mit diesem Dienst sind wir bei einem sehr maßgeblichen Punkt für die volle Funktion unseres Betriebssystems angelangt. Eine Vielzahl von anderen Diensten ist davon abhängig, dass RPC gestartet ist! Dies wird uns auch rasch verdeutlicht, wenn wir versuchen den Dienst zu deaktivieren, denn dies wird uns unter Windows XP erst gar nicht ermöglicht. Unter Windows 2000 bleibt diese Option offen, jedoch wäre das Betriebssystem bei Deaktivierung von RPC nicht mehr bootfähig. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Betriebssystem kann nicht mehr gestartet werden! Remote-Registrierung -------------------- Unter Windows 2000 bekannt als "Remote-Registrierungsdienst" und ist verantwortlich für das Ändern von Registrierungseinstellungen auf einem Domänencontroller, unter Voraussetzung, dass die Remotebenutzer über die erforderlichen Berechtigungen verfügen. Im Standard sind das nur Administratoren und Benutzer der Gruppe der Sicherungs-Operatoren, die auf die Registrrierung Zugriffrechte haben. Zudem wird dieser Dienst für die Anwendung des Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) benötigt. Damit kann der aktuelle Sicherheitsstand in Sachen Patches und Updates auf dem System überprüft werden. Sollte MBSA nicht eingesetzt werden, können wir diesen Dienst deaktivieren. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Routing und RAS --------------- Bietet das Einwählen über einen lokalen Computer durch ein Modem oder andere Verbindungsgeräte an, der Fernzugriff auf ein lokales Netzwerk benötigt. Dieses Multiprotokoll bezieht sich auf –LAN -> LAN, LAN -> WAN, sowie auf VPN- und NAT- Routingdienste. Wenn kein Bedarf an diesen Fernverbindungen besteht, ist dieser Dienst unnötig. Mit SP 2 wurde die Standardeinstellung von "manuell" auf "deaktiviert" gesetzt. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP RPC-Locator ----------- Dieser Systemdienst ermöglicht RPC-Clients, die Suche nach RPC-Servern. Auch die RPC- Namensdienstdatenbank wird damit verwaltet. Dieser Dienst wird nur mehr in seltenen Fällen in einem Netzwerk benötigt, und wäre im Bedarfsfall auf "automatisch" zu setzen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Sekundäre Anmeldung ------------------- Die sekundäre Anmeldung ist mit dem Dienst "Ausführen als" unter Windows 2000 gleichzusetzen. Lediglich der Dienstname lautet hier anders, die Funktion ist dieselbe. Standard: automatisch Empfehlung: manuell System: Windows XP Server ------ Die gemeinsame Nutzung von lokalen Ressourcen wie Datenträgern und Druckern wird mit dem Serverdienst ermöglicht, damit andere Benutzer im Netzwerk darauf zugreifen können. Aus Sicherheitsgründen sollte dieser Dienst deaktiviert werden, sofern kein Zugriff auf die genannten Objekte innerhalb eines Netzwerkes erfolgen muss. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Shellhardwareerkennung ---------------------- Dient zur Überwachung von AutoPlay-Geräten, wie z.B. Memory Cards und CD-Player. Aber auch für den korrekten Autostart von eingelegten CD/DVD Medien ist dieser Dienst verantwortlich. AutoPlay unterstützt unterschiedlichste Medientypen und Anwendungen, wie z.B. Wechselspeichermedien, Flash Medien und auch externe Hot-Plug-USB-Festplatten. Da in der Praxis sehr häufig mit diesen Medien gearbeitet wird, sollte dieser Dienst automatisch gestartet werden. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows XP Sicherheitscenter ----------------- Dieser Dienst wurde mit SP 2 unter Windows XP eingeführt und zeichnet den Status der Automatischen Updates, der Windows-Firewall und installierter Antivirus-Software auf. Wenn Updates manuell gestartet werden, und eine Firewall von einem Dritthersteller verwendet wird, kann man auf dieses Sicherheitscenter getrost verzichten. Neuesten Meldungen zufolge stellt das Sicherheitscenter unter SP 2 aber auch ein Risiko dar. Die Statusdaten könnten von potentiellen Angreifern von außen eingesehen werden, im schlimmsten Fall sind diese in der Lage dem Benutzer falsche Statusinformationen unterzuschieben. Eine Deaktivierung dieses Dienstes genügt aber nicht, denn nach einem Neustart, wird dieser Dienst wieder auf "automatisch" gesetzt und somit gestartet. Im gestarteten Dienstmodus nehmen wir nun folgende Schritte vor: Über Start -> Systemsteuerung gelangen wir in das Sicherheitscenter und klicken auf der linken Seite des Fensters auf den Link "Warneinstellungen des Sicherheitscenters ändern". Die drei Checkboxen für Firewall, Automatisches Update und Antivirenschutz haken wir aus. Nun setzen wir den Dienst wieder auf "deaktiviert", und nach einem Neustart bleibt uns dieser Status nun auch erhalten. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Sicherheitskontenverwaltung --------------------------- Dieser sehr wichtige Dienst verwaltet alle Benutzer- und Gruppenkonten auf dem System. Diese Sicherheitskonten werden in der SAM (Security Account Manager) über die Registrierung gespeichert. Dies gilt ausschließlich für den lokalen Computer. Auf einem Domänencontroller werden die Sicherheitskonten in der Active Directory gespeichert. Dieser Dienst kann nicht angehalten werden und darf keinesfalls deaktiviert werden! Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Sitzungs-Manager für Remotedesktophilfe --------------------------------------- Dient zur Verwaltung und Assistenz der Remotehilfe über das Hilfe-u. Supportcenter unterstützt. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Smartcard --------- Verwaltet und steuert den Zugriff auf angeschlossene Smartcard-Lesegeräte mit eingelegter Smartcard. Eine Smartcard ist eine Chipkarte mit integriertem Microprozessor und Speicher, die in unterschiedlichster Anwendung zum Einsatz kommt, wie z.B. Speicherkarten oder digitales Fernsehen. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Smartcard-Hilfsprogramm ----------------------- Dieser Dienst wird nach der Installation von SP 2 unter Windows XP entfernt und mit dem Dienst "Smartcard" kombiniert. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP SSDP-Suchdienst --------------- Dieser Dienst sucht nach angeschlossenen UPnP-Geräten (Universal Plug & Play). Achtung: UpnP ist nicht mit PnP (Plug & Play) gleichzusetzen! UpnP-Geräte können z.B. Alarmanlagen, Überwachungskameras, und diverse Multimediageräte sein, die über den PC vernetzt gesteuert werden. Fakt ist, dass dieser Dienst permanent im Hintergrund läuft und nach Geräten dieser Art sucht. Dadurch verursacht dieser Service eine nicht geringe CPU-Auslastung. Mitunter dürfen wir hierbei auch das Sicherheitsrisiko nicht außer Acht lassen. Microsoft hatte dafür den UpnP-Patch bereitgestellt, damit ein Überlauf des Speicherpuffers, der ein Eindringen von ungebetenen Gästen ermöglicht, verhindert wird. Manche Multiplayer-Games benötigen für den Verbindungsaufbau diesen Dienst auf "automatisch". Achtet darauf, dass ihr über alle aktuellen Sicherheitsupdates verfügt, wenn dieser Dienst läuft. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Systemereignisbenachrichtigung ------------------------------ Dieser Dienst ist Teil des Svchost Systems, überwacht und verfolgt Systemereignisse wie etwa Windows-Netzwerkanmeldungen, Stromversorgungsereignisse und steht in direkter Verbindung zum COM+ Ereignissystem. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Systemwiederherstellungsdienst ------------------------------ Ein Service unter Windows XP, über den sich die Geister scheiden. Dieser hat zwar den Vorteil, ein nicht mehr funktionierendes System in einen vorherigen funktionierenden Zustand wiederherzustellen. Der Dienst erstellt für jede neue Installation eines Programms oder eines Treibers einen sogenannten Wiederherstellungspunkt. Da der Dienst bei Aktivierung permanent im Hintergrund läuft, belastet er nicht nur die Systemperfomance um ein Wesentliches, es bedarf für diesen Service auch eine Menge an Speicherplatz auf der Festplatte und dieser kann sich durchaus im Gigabytebereich bewegen. Bei einer großen Festplatte kann man mit 10-20 Gigabyte Speicherplatz für die Wiederherstellungspunkte durchaus rechnen. Für die Stabilität unseres Betriebssystems gewinnen wir durch die Systemwiederherstellung nichts. Weit effektiver und sicherer ist nach wie vor ein sauberes Image zur Systemwiederherstellung im Notfall. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Taskplaner ---------- Durch den Taskplanerdienst können unterschiedliche geplante, zeitgesteuerte Aufgaben vom System durchgeführt werden, wie z.B. Wartungsarbeiten oder automatisierte Backup-Szenarien. Antivirenprogramme von Drittherstellern benötigen diesen Dienst für ein automatisches Update ebenso, wie alle System-u. Patchupdates. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm ---------------------------- Die Unterstützung von NetBIOS-und-TCP/IP-Diensten, sowie die NetBIOS-Namensauflösung wird durch diesen Service geboten. Dadurch wird Benutzern die Freigabe von Dateien und Druckern sowie die Anmeldung im Netzwerk ermöglicht. Wenn kein Netzwerk vorhanden ist, und auch das WINS-Protokoll nicht verwendet werden muss, ist dieser Dienst für einen Einzelplatzrechner nicht nötig. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Telefonie --------- Dieser Dienst kontolliert Telefonie-Geräte auf dem lokalen Computer und wird zwingend für Dial-up Modems respektive Verbindungen benötigt. Telefonie steht auch in direkter Verbindung mit RAS-Anwendungen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Telnet ------ Ermöglicht Terminalsitzungen für Telnet-Clients in einer Netzwerkumgebung. Darüber kann sich ein Benutzer remote an einem Server anmelden. Der Dienst stellt ein beträchtliches Sicherheitsrisiko dar und wird auf einem Einzelplatzrechner für den Heimbetrieb nicht benötigt. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Terminaldienste --------------- Auch dieser Dienst erlaubt einen Fernzugriff auf einen lokalen Computer. Terminaldienste bieten damit eine Multisessionumgebung an, die Clientgeräten den Zugriff auf eine virtuelle Windows-Desktopsitzung ermöglicht. Der schnelle Benutzerwechsel unter Windows XP erfordert diesen Dienst ebenfalls. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Treibererweiterungen für Windows-Verwaltungsinstrumentation ----------------------------------------------------------- WMI (Windows Management Instrumentation) dient der Unterstützung von Systemverwaltungsinformationen von Treibern. und bietet einem Programmierer einen einheitlichen Weg um Daten über das lokale System oder komplette Netzwerk-Installationen einzuholen. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client) --------------------------------------------- Verwaltet Verknüpfungen zwischen NTFS-Dateien in Computern oder zwischen Computern in einer Netzwerkdomäne. Wenn beispielsweise eine Datei auf Rechner A erzeugt wird, und für diese auf Rechner B ein Link oder Short Cut gesetzt wird, dann informiert dieser Dienst Rechner B, sobald auf Rechner A eine Pfadänderung vorgenommen wurde. Standard: automatisch Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Universeller Plug & Play-Gerätehost ----------------------------------- Dieser Dienst ist ab SP 2 verfügbar und steht in Verbindung mit dem SSDP-Suchdienst, erkennt und konfiguriert UpnP-Geräte im Heimnetzwerk, wie z.B. SAT, TV, Video-Geräte oder gar die Mikrowelle, die sich über den PC steuern ließe. Wenn derartige Geräte nicht verwendet werden, sollte der Dienst aus Sicherheitsgründen unbedingt deaktiviert werden. Wird der Dienst aus Bedarfsgründen doch benötigt, dann ist es unumgänglich, dass euer System mit allen aktuellen Sicherheitspatches versehen ist. Achtung: UPnP ist nicht zu verwechseln mit dem Plug & Play Dienst! Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Unterbrechungsfreie Stromversorgung ----------------------------------- Dieser Systemdienst verwaltet eine an den Computer angeschlossene unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Sinnvoll ist dieser Service hauptsächlich im Server-Netzwerkbereich, um bei Stromausfall ein Weiterarbeiten zu gewährleisten. Standard: manuell Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Upload-Manager -------------- Dieser Dienst ist nach der Installation von SP 2 unter Windows XP nicht mehr vorhanden und war bis dahin für die Verwaltung von synchronen und asynchronen Dateiübertragungen zwischen Clients und Servern im Netzwerk verantwortlich. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert (nur mehr gültig für Windows XP mit SP 1a) System: Windows XP Verwaltung für automatische RAS-Verbindung ------------------------------------------ Erstellt eine Verbindung in einer Netzwerkumgebung, wenn diese von einer Remote-Adresse angefordert wird. Dieser Dienst kann für den Aufbau der Internetverbindung benötigt werden, dies hängt aber letztendlich vom Internet Provider und dessen Logon Prozessen ab. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Verwaltung logischer Datenträger -------------------------------- Dieser Dienst überwacht neue Festplattenlaufwerke und auch Plug & Play-Ereignisse für erkannte neue Laufwerke und übergibt diese Informationen an den Verwaltungsdienst für die Verwaltung logischer Datenträger weiter. Wenn dynamische Datenträger (z.B. auch für ein RAID) in einem System verwendet werden, ist dieser Dienst zwingend erforderlich. Standard: automatisch Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Verwaltungsdienst für die Verwaltung logischer Datenträger ---------------------------------------------------------- Dient der Konfiguration von Festplattenlaufwerken und –Volumes, und wird nur gestartet, wenn ein Laufwerk oder eine Partition konfiguriert wird respektive, wenn ein neues Laufwerk erkannt wird. Danach wird der Dienst automatisch beendet. Standard: manuell Empfehlung: manuell (nur mehr gültig für Windows XP mit SP 1a) System: Windows 2000/XP Volumeschattenkopie ------------------- Wird in Verbindung mit dem Dienst "MS Software Shadow Copy Provider" verwendet und verwaltet primär Datenträgersnapshots, die zur Sicherung dienen. Windows-Backup agiert direkt mit diesem Dienst. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows XP Warndienst ---------- Der Warndienst benachrichtigt ausgewählte Benutzer und Computer über administrative Warnmeldungen, die mit dem Netzwerk verbunden sind. Auf einem Einzelplatzrechner wird dieser Dienst nicht benötigt. Ab SP 2 wurde die Standardeinstellung von "manuell" auf "deaktiviert" gestellt. Standard: deaktiviert Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP Webclient --------- Dieser Dienst ermöglicht Win32-Anwendungen den Zugriff auf internetbasierende Dokumente. Einige Microsoft-Produkte wie der MSN-Messenger oder NetMeeting könnten nicht mehr funktionieren, wenn dieser Dienst deaktiviert ist. Dies war in unserem Testlauf mit MSN- Messenger jedoch nicht der Fall. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Wechselmedien ------------- Verwaltet und katalogisiert austauschbare Medien, Geräte und Bibliotheken, einschließlich Datenbänder und CDs. In seltenen Fällen funktioniert AutoPlay bei Deaktivierung dieses Dienstes nicht mehr. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Windows Audio ------------- Bietet Unterstützung für Sounds und Audiofunktionen. Dieser Dienst verwaltet zudem Plug & Play-Ereignisse für Audiogeräte, wie Soundkarten. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows XP Windows Installer ----------------- Dieser sehr wichtige Dienst verwaltet die Installation und das Entfernen von Anwendungen und Programmen, die in Form von MSI-Installer Paketen aufliegen. Der Windows-Installer verwaltet zudem auch das Hinzufügen und Entfernen von Softwarekomponenten, überwacht den Dateizustand und bietet Notfallwiederherstellungen mithilfe von so genannten Rollbacks. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Windows-Bilderfassung (WIA) --------------------------- WIA sorgt für die Bilderfassung für Scanner, Webcams und Kameras. In manchen Fällen erfordert dieser Dienst für USB-Geräte die automatische Startart. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Windows Media Connect (WMC) --------------------------- Bei einem Update auf den Mediaplayer 10 wird dieser Dienst installiert Windows Media Connect wird als Streaming-Serverdienst ab SP 2 angeboten. und erkennt z.B. über die USB- Schnittstelle angeschlossene oder Plug & Play angebundene Streaming-Clients und stellt auf Wunsch Medieninhalte wie Audio, Video, und Bilder zur Verfügung. Standard: manuell Empfehlung: manuell System: Windows 2000/XP Windows-Firewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung ---------------------------------------------------------- Unter Windows 2000 wurde dieser Dienst als "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" bezeichnet. Unter Windows XP SP 1a kennt man ihn unter dem Namen Internetverbindungsfirewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung. Dieser Systemdienst stellt über eine DFÜ- oder Breitbandverbindung, eine Netzwerkadressübersetzung (NAT), Adressierungs- und Namensauflösung, sowie auch Dienste zum Schutz vor Eindringversuchen im Heimnetzwerk oder kleinerem Firmennetzwerk bereit. Durch die Aktivierung dieses Dienstes wird der Rechner quasi zum "Server" respektive Gateway, so dass eine gemeinsame Internetverbindung über diesen Rechner genutzt werden kann. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows XP Konsequenz bei deaktiviertem Dienst: Netzwerkdienste wie die gemeinsame Nutzung von Internetverbindungen, Namensauflösung, Adressierung und Windows-Firewall Schutz sind nicht mehr verfügbar. Windows-Verwaltungsinstrumentation ---------------------------------- Grundlegend werden durch diesen Dienst Systemverwaltungsinformationen angezeigt. Unter Windows XP mit SP 1 ist dieser Dienst nicht erforderlich. Mit Windows XP SP 2 wird der Dienst für das Sicherheitscenter und die Windows-Firewall benötigt, sofern diese Komponenten vom Benutzer gewünscht sind. Auf alle Fälle brauchen wir diesen Dienst, damit wir die Abhängigkeiten der Dienste untereinander einsehen können. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP Windows-Zeitgeber ----------------- Dieser Systemdienst verwaltet die Datums- und Uhrzeitsynchronisierung auf allen in einem Windows -Netzwerk ausgeführten Computern. Dieser Dienst verwendet das Network Time Protocol (NTP) für die Synchronisation von Computeruhren. In einer Einzelplatzumgebung benötigen wir diesen Dienst nicht. Standard: automatisch Empfehlung: deaktiviert System: Windows 2000/XP WMI-Leistungsadapter -------------------- Dieser Dienst wandelt Leistungsindikatoren in Zähler um, die von Leistungsdaten- Hilfsprogrammen über die Reverseadapter-Leistungsbibliothek verwendet werden können. Auf diese Weise kann z.B. der Sysmonitor ( Sysmon) Leistungszähler verwenden, die auf dem Computer angezeigt werden können. Standard: automatisch Empfehlung: automatisch System: Windows 2000/XP