21.03.14, 12:45:31
AranankA
Diese Dauerempfehlung (und die Verlinkung auf den steinalten und inzwischen anachronistischen Kompromitierungsbeitrag) des "Neuaufsetzens" finde ich bedenklich.
Will mir hier einer ernsthaft verklickern, dass in der heutigen Zeit, wo schon das pure Vorhandensein einer dauerhaften Internetverbindung, fast schon zwangsläufig, zu einer, wie auch immer gearteten, "Kompromitierung" führt, jedesmal das komplette System neu aufsetzt werden soll?
Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte mal einen klassischen Virus (und nur darum geht es in dem "Dauerbrennerbeitrag Kompromitierung") auf einem Rechner gefunden habe, bzw. wann ein klassischer Virus für irgend etwas verantwortlich war. Das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf Malware! Und wenn ich auf einem sicheren PC (Hardwarefirewall, Antivirenprogramm auf dem Netserver, restriktive Adressfreigabe auf nur bestimmte Webseiten, Malwarebytes Pro auf jedem Rechner, etc. pp.) in einer Kanzlei, nach zwingend erforderlichen Updates, per ADWCleaner 112 Verunreinigungen finde, setze ich, so suggeriert es ja der Beitrag, die komplette Rechnergruppe neu auf?
Mal abgesehen vom zeitlichen und technischen Aufwand ist das schon bei Betrachtung evtl. laufender Spezialsoftware und der daran gebunden Prozesse und Arbeiten bedenklich.
Ich denke mal, dass man also diese Kompromitierungssache nicht mehr so einfach mit "Neumachen" angehen kann und darf. Damit verschwendet man sträflich die Zeit und die Ressourcen der Ratsuchenden!
Im rein privaten Sektor mag das gerade noch so angehen. Aber ansonsten?
Ich empfehle diffizilere Herangehensweisen zumindest ansatzweise zu überdenken!